| Gürtel und Schulungen |
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| Tuesday, 8. January 2008 | |||||||||||||||||||||||||||
Gürtel im Modernen SportkarateWie in anderen Kampfsportarten gibt es auch beim MSK Gürtel in verschiedenen Farben um den jeweiligen Grad eines Schülers, oder Meisters, anzuzeigen. Im MSK gibt es 12 Schüler- und 12 Meistergrade. Jeweils 2 Schülergrade haben die selbe Gürtelfarbe. Man sieht also einem Gelbgurt z.B. nicht an, ob er den 1. , oder den 2. Gelbgurt hat. Die Reihenfolge der Farben der Schülergrade ist die folgende: Weiß, Gelb, Orange, Grün, Blau, Braun. Den 1. Weißgurt hat jeder sobald er/sie mit MSK anfängt. Diese bunten Gürtel bezeichnen alle die Schülergrade. Synonym für Schülergrad ist das Wort Kyu mit Nummerierung. Diese ist rückwärts, d.h. der 12. Kyu entspricht dem 1. Weißgurt, der 11. Kyu dem 2. Weißgurt usw. . Der 1. Kyu ist der letzte Schülergrad (2. Braungurt). Der nächste Gürtel ist der 1. Schwarzgurt, oder auch 1. Dan. Die schwarzen Gürtel sind die entsprechenden Auszeichnungen der Meistergrade. Diese werden wieder vorwärts gezählt, es folgt also auf den 1. Dan der 2., 3. , etc. . Man spricht zwar normalerweise von Schwarzgurten, aber nicht alle Dan-Gürtel sind auch schwarz. So wird z.B. der aktuelle 9. Dan (Stand 2007) unseres Meisters Jakhel durch einen roten Gürtel ausgezeichnet.
Tabelle der Schülergrade und zugehörigen Gürtelfarben im MSK
SchulungenEinen Gürtel in der entsprechenden Farbe kann man für einen einstelligen €-Betrag im Sportgeschäft kaufen. Das berechtigt bei uns aber noch niemanden dazu, diesen Gürtel auch im Training, oder auf Turnieren zu tragen. Entscheidend ist, ob der Träger seinen Kyu auch durch die Teilnahme und das Bestehen einer Schulung erworben hat. Beim MSK gibt es für jeden Gürtel einen eigenen Schulungstag. Dieser wird immer von einem MSK-Meister durchgeführt, der die Lizenz hat den bestimmten Gürtelgrad zu verleihen. Diese Schulungen finden mehrmals im Jahr an Wochenenden statt und haben nichts mit dem Trainingsbetrieb im Hochschulsport zu tun. Der Veranstalter dieser Schulung ist jeweils MSKA e.V. . Auf der Schulung besteht weder Versicherungsschutz durch die Hochschule, noch durch den Veranstalter. Die Teilnahme an den Schulungen ist kostenpflichtig und es muss für jeden einzelnen Gürtel eine Gebühr bezahlt werden, die allerdings nicht verfällt, wenn die Gürtelprüfung nicht bestanden wird. Natürlich wird kein Teilnehmer des Hochschulsports zur Teilnahme an den Schulungswochenenden gezwungen. Diese stellen allerdings die einzige Möglichkeit dar, den nächst höheren Gürtel zu erlangen. Sowohl die Anmeldung zu, als auch das Bestehen eines Gürtels werden in ein internationales Zertifikat eingetragen, welches beim Antritt auf Turnieren anderer Karateverbände Anerkennung findet.
Wie entwickelt man sich im MSK ?Kämpfen (im klassischen Karate Kumite) :MSK bedeutet Unterricht mit System, so werden Anfänger Schritt für Schritt an schwierigere Techniken gewöhnt. Da ein Kampf zusätzlich zum Beherrschen der richtigen Technik auch noch situative Anpassung von den Kämpfern verlangt, wird bis einschließlich Orangegurt ein vereinfachte Art des Sportkampfes, das Sparring, praktiziert. Dabei erhalten beide Kämpfer abwechselnd jeweils 4 Angriffe. Zur Bewertung der Aktionen werden 4 Seitenkampfrichter und ein Hauptkampfrichter eingesetzt. Punkte gibt es nur, wenn auch die Technik stimmt, Strafpunkte gibt es für zu harten Kontakt, eine Disqualifikation bereits bei einfachstem Kontakt zum Kopf des Gegners. Ab Grüngurt wird dann eine freiere Form des Kämpfens, der Sportkampf praktiziert. Wir kämpfen nach einem Multipoint-System was in ähnlicher Form z.B. auch bei DKV-Wettkämpfen zum Einsatz kommt. Forma (im klassischen Karate Kata) Zusätzlich zum Kämpfen gibt es bei uns noch die Forma, vergleichbar mit der Kata im klassischen Karate. Jede Gürtelfarbe hat ihre eigene Forma, die unter anderem maßgeblich für das Erlangen des nächsten Gürtelgrades ist. Der Sinn der Forma ist, dass der Schüler in einem Kampf gegen imaginäre Gegner das Beherrschen der Techniken ohne störende äußere Einflüsse demonstrieren soll. In jeder Forma steht genau fest, welche Technik an welcher Stelle eingesetzt werden soll, und wie die Ausführung auszusehen hat. Mit den Gürtelfarben werden die Formen schwieriger. So werden z.B. in der Forma Prima, der Form der Weiß- und Gelbgurte, nur die verschiedenen Fauststöße eingesetzt. In der nächst höheren Forma, der Sekunda kommen dann schon gerade Fußstöße hinzu. So wird für jede Gürtelsufe die Forma um Elemente erweitert, die der Schüler auf dem entsprechenden Level beherrschen soll. Als Braungurt ist man dann so weit, dass man alle 5 Formen einzeln beherrschen soll und diese auch hintereinander ausführen kann. Allein konditionell stellt das schon eine große Herausforderung dar. |
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 14. April 2008 ) | |||||||||||||||||||||||||||
Gürtelprüfungen 

